Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

Jeder kennt den Begriff der Vollnarkose – aber im Zusammenhang mit zahnärztlicher Behandlung ist er vielleicht noch nicht so verbreitet!
Hier wird aber auch, wie man dies von einer anderen medizinischen Operation her kennt, das Bewusstsein und die Schmerzempfindlichkeit vollständig ausgeschaltet – natürlich nur für einen bestimmten Zeitraum. Daher spürt der Patient keine Schmerzen und der Arzt kann in Ruhe das tun, was zu tun ist. Das zentrale Nervensystem wird für diese Zeit ebenfalls beeinflusst.
Das ist die Lösung vor allem für Kinder, Patienten mit besonderer Angst http://www.zahnaerzte-angstpatienten.de vor dem Zahnarzt oder auch für Menschen mit Behinderungen. Alle Behandlungsmethoden sind so auch beim Zahnarzt innerhalb kürzester Zeit – wie zum Beispiel eine Gebisskomplettsanierung – die sonst Monate oder auch ein Jahr in Anspruch nehmen würde – abzuwickeln.

zahnarzt unter vollnarkose

Ist die Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose auch sicher?

Durch die Verwendung der heutigen modernen und bewährten Narkosemittel wird ein eventuell noch bestehendes Restrisiko auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Narkosemedikamente, die heutzutage angewendet werden, sind gut verträglich und sorgen für eine schnelle Ausscheidung durch den Organismus. Insoweit kann man Nebenwirkungen weitestgehend ausschalten. Die Zeiten, in denen nach einer Behandlung der Zahnaerzte-mit-Vollnarkose den Patienten Übelkeit und Brechreiz plagen sind schon lange vorbei.

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Kann man trotz der Vollnarkose Schmerzen haben?

Nein, dies ist – moderner Schmerzmittel sei Dank – in aller Regel ausgeschlossen.
Eine weitere Sicherheit biete das detaillierte Ausfüllen eines Fragebogens vor der Therapie der Zahnarzt unter Vollnarkose, der so genannte „Anästhesiefragebogen“. Dieser ist mit aller Gründlichkeit gewissenhaft auszufüllen – falls Sie darüber hinausgehende Fragen haben, ist Ihnen Ihr Zahnarzt oder auch der Narkosearzt behilflich. Scheuen Sie sich auf keinen Fall, diese Fragen auch zu stellen – desto beruhigter werden Sie in die Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose gehen!

Der Tag der Operation ist gekommen!

Zur professionellen Durchführung der Operation arbeiten viele Zahnärzte mit ambulant tätigen Narkoseärzten Hand in Hand zusammen. So muss eine Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose auch nur in extrem seltenen Fällen im Krankenhaus durchgeführt werden. Der Normalfall ist jedoch, das Sie nach der Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose abends in Ihrer gewohnten Umgebung zu Hause sind.
Die gründliche und umfassende Vorbereitung von allen Seiten ist absolut entscheidend, damit die Abläufe nahtlos ineinander übergehen können – eines ist aber besonders wichtig: Sie stehen im Mittelpunkt und deshalb kommt es auch auf Ihre Mitwirkung ganz entscheidend an!
Vor der Operation sollten Sie vier Stunden davor weder flüssige noch feste Nahrung zu sich genommen haben. Auch auf das Rauchen und Kaugummikauen sowie Bonbonlutschen müssen Sie natürlich verzichten! Achtung für Diabetiker und Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen: bitte besprechen Sie die Details, zum Beispiel, ob und welche Medikamente Sie wann einnehmen müssen bzw. dürfen, intensiv mit Ihrem Narkosearzt!
Da es sich, wie oben beschrieben, meistens um einen ambulante Operation handelt, das heißt, dass Sie nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen dürfen – müssen Sie auf jeden Fall eine Person Ihres Vertrauens mit bringen, die im Wartezimmer auf Sie wartet und Sie auch nach Hause bringt.
Auch zu Hause müssen Sie für die ersten 24 Stunden eine Person an Ihrer Seite haben, die Ihnen hilft, sollte dies nötig werden! 24 Stunden nach der Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose sind Sie verkehrsuntüchtig. Bitte planen Sie das auch für notwendige Kontrolluntersuchungen ein.

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Was Sie nach dem Eingriff beachten müssen:

Nach der Operation wird auch die Narkose beendet. Im so genannten „Aufwachraum“ – einem freundliche gestalteten Zimmer mit angenehmer Atmosphäre, meist mit Musik oder sogar einem Fernseher – stehen Sie dann noch etwa zweieinhalb Stunden unter fachkundiger Beobachtung, denn Ihr Kreislauf muss wieder vollständig in Schwung gekommen sein. Wenn dieser wieder perfekt funktioniert, können Sie die Praxis mit Ihrer Begleitung verlassen.
Nehmen Sie 24 Stunden auf keinen Fall am Straßenverkehr teil, vermeiden Sie jede körperliche Anstrengung und trinken Sie keinen Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee! Bereits unmittelbar nach dem Aufwachen aus der Narkose können Sie schon in der Praxis Wasser trinken. Wenn Ihr Zahnarzt Ihnen nichts anderes gesagt hat, dann dürfen Sie nach Abklingen möglicher zusätzlich gegebener zahnärztlicher Betäubungen wieder Stück für Stück damit beginnen, etwas Nahrung – zuerst in flüssiger, dann breiförmiger Art – aufzunehmen. Als feste Nahrung empfiehlt sich am Anfang etwas weiches Brot!
Bei eventuell auftretenden Beschwerden oder Unklarheiten konsultieren Sie bitte sofort Ihren Zahnarzt über die mitgegebene Notfallrufnummer.

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Und die Kosten?

Grundsätzlich tragen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten nur dann, wenn diese auch „medizinisch notwendig“ sind. Das bedeutet im Klartext, dass eine herkömmliche Ausschaltung der Schmerzen (zum Beispiel mittels einer einfachen Spritze) nicht möglich ist. Dies gilt für Kinder unter zwölf Jahren oder auch für Patienten mit geistiger Behinderung, und ebenso für Patienten, bei denen keine örtliche Betäubung wegen Allergien oder anderer Erkrankungen möglich ist. Von der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sind so genannte „Wunschnarkosen“ ausgeschlossen. Selbst bei der Entfernung aller Weisheitszähne geht die Gesetzliche Krankenversicherung davon aus, dass diese Ziehungen in mehreren Sitzungen erfolgen kann und deshalb die örtlichen Betäubungsmittel völlig ausreichend sind

So wird es so aussehen, dass, wenn Sie sich nicht zu dem genannten Personenkreis zählen, Sie die Kosten aus der eigenen Tasche werden zahlen müssen. Mit 350,00 € für die erste Stunde und je 150,00 € pro weiterer halber Stunde müssen Sie in diesem Falle rechnen.
Auch private Krankenversicherungen übernehmen nicht ich jedem Fall die Kosten für eine Behandlung der Zahnarzt unter Vollnarkose. Hier sollten Sie, um sicher zu sein, unbedingt vorab die Kostenübernahme seitens Ihrer Beihilfe oder privaten Krankversicherung klären.
Dieses Thema können Sie auf jeden Fall vorab mit Ihrem Zahnarzt besprechen, so dass Sie Sicherheit in punkto Ihrer Kosten erhalten.